Museum Kirche zum Heiligen Kreuz

Kurzfassung: 
Im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz ist das Große Zittauer Fastentuch von 1472 in der größten Museumsvitrine der Welt ausgestellt.
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Museum Kirche zum Heiligen Kreuz
Großes Zittauer Fastentuch von 1472
Großes Zittauer Fastentuch von 1472
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Im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz ist das Große Zittauer Fastentuch von 1472 in der größten Museumsvitrine der Welt (Guinness-Buch der Rekorde) ausgestellt. Von den wenigen Museen weltweit, die ein Fastentuch besitzen, kann es nur hier in seiner ursprünglichen Funktion der Altarverhüllung gezeigt werden. Das 8,20 m hohe und 6,80 m breite Tuch erzählt in 90 Bildern die biblische Geschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Jüngsten Gericht. Neben dem Teppich von Bayeux gehört es zu den eindrucksvollsten textilen Kunstwerken der abendländischen Überlieferung. Von den insgesamt noch 18 Fastentüchern dieser Art ist es das einzige, das sich in Deutschland erhalten hat. Die mehr als 600 Jahre alte Begräbniskirche bietet mit ihrer kostbaren frühbarocken Ausstattung, den zahlreichen Grablegen und Epitaphen sowie dem musealen Friedhof zudem ein einzigartiges Zeugnis bürgerlich-städtischer Sepulkralkultur. 

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Veranstaltungen
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Mittwoch, 09.08., 18 Uhr: Denk mal am Fastentuch! Besinnliches mit Wort, Bild und Musik
„… oder soll alles bleiben wie es ist? Von Neubeginn zu Neubeginn"
Pfarrer Thomas Cech, Röm.-Kath. Pfarrei Zittau

Mittwoch, 18.10.: Denk mal am Fastentuch! Besinnliches mit Wort, Bild und Musik
"„… oder soll alles bleiben wie es ist? Veränderung beginnt bei mir selbst!"
Pastor Matthias Zieboll, Ev.-Method. Kirchgemeinde Zittau

Dienstag, 31.10., 18 Uhr: Hammerschmidt-Ehrung
Eine Veranstaltung der Stadt Zittau, des Euroregionalen Kulturzentrums
St. Johannis e.V. und der Kreismusikschule

Sonntag, 03.12., 18 Uhr: Denk mal am Fastentuch! Besinnliches mit Wort, Bild und Musik
„Bald nun ist Weihnachtszeit…“

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Ausstellungen
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„Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit“
Seelenbretter – ein Totengedenken anderer Art auf dem Zittauer Kreuzfriedhof

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens ihres Kunstprojektes „Seelenbretter“ sowie der Präsentation des Zittauer Epitaphienschatzes im Rahmen der Ausstellung „GANZ ANDERS – Die Reformation in der Oberlausitz“ zeigen die Künstlerin Bali Tollak und der Fotograf Wolfgang Dennig, beide aus Schwabbruck (Oberbayern), vom 12. August 2017 bis 15. April 2018 vierzig farbig bemalte Kunstbretter auf dem historischen Kreuzfriedhof in Zittau.
Die Künstler entdeckten im Jahr 2002 im Bayrischen Wald Toten- und Gedenkbretter, die dort als Flurdenkmale von vergangenen Bestattungsriten und einer besinnlichen Totenehrung künden. Dagegen sind die fast zwei Meter hohen und knapp dreißig Zentimeter breiten Holzbretter der Künstlerin mit Zitaten oder Sprüchen berühmter Schriftsteller und Philosophen oder Bibeltexten beschriftet. Kulturübergreifend ist zudem die farbenfrohe Symbolik, chinesische Symbole für Mensch und Berg sind genauso zu finden wie nordafrikanische oder indianische Elemente.
Die Seelenbretter sind Wegbegleiter für den Betrachter, sollen ihn anregen zum Stillwerden und Sinnieren in unserer lauten und hektischen Zeit. Sie vergegenwärtigen Jetztzeit und Vergangenheit und künden von der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit irdischen Seins.
Die Ausstellung wird am Samstag, den 12. August 2017 um 18 Uhr eröffnet, Zugang über das Museum Kirche zum Heiligen Kreuz – Großes Zittauer Fastentuch, Frauenstraße 23. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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