Eigenbetrieb Forstwirtschaft

Absatz: 
Tannenvoranbau
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Der Forstbetrieb hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • forsttechnische Betriebsleitung und forstlicher Revierdienst für den Zittauer Stadtwald
  • Bewirtschaftung des Zittauer Stadtwaldes
  • forstliche Dienstleistungen für Dritte auf vertraglicher Grundlage
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Informationen
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Mitteilung Sperrung Neißetalweg

Der Neißetalweg muss vom 14. bis zum 25. Januar 2019 gesperrt werden. Der Forstbetrieb ist mit der Pflege der angrenzenden Waldbestände beschäftigt. Dabei muss eine Arbeitsmaschine auf dem Weg abgestellt werden. Die Sperrung trägt auch der nicht mehr gegebenen Sicherheit bei der Benutzung des Weges durch die forstlichen Arbeiten Rechnung. Die Sperrung wird jeweils von 8 bis 16 Uhr aktiviert; am Wochenende ist der Weg benutzbar.

Titel: 
Waldpost
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Stadtwald Zittau
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Forstenstein
Forstenstein
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Der Stadtwald von Zittau umfasst eine Fläche von etwa 4.300 ha. Der Hauptbestandteil ist das Zittauer Gebirge; weitere Waldteile sind das Königsholz, das Wittgendorfer Holz, der Neuschönauer Busch, die Niedere Folge sowie der südliche Teil des Neißetals.

Entsprechend seiner räumlichen Ausdehnung und der betroffenen Naturräume ist der Stadtwald sehr stark differenziert. Der niedrigste Punkt liegt im Neißetal auf 210 m üNN; der höchste Punkt ist die Lausche mit 793 m üNN. Der Stadtwald wird vom Nadelholz dominiert: 57 % Fichte, 15 % Kiefer, 12 % Lärche gegenüber 8 % Eiche und Buche und 8 % Birke und anderes Weichlaubholz. Der Beginn der nachhaltigen Bewirtschaftung liegt mehr als 175 Jahre zurück; er wird an der ersten Forsteinrichtung durch Heinrich Cotta 1838 festgemacht.

Seit etwa dem Jahr 2000 wird angesichts der Klimaprognosen der Waldumbau aktiv und planmäßig betrieben. Die Buche, der Bergahorn und die Stieleiche sind auf dem Vormarsch; ebenso wird die Weißtanne in Zukunft wieder ihren natürlichen Anteil am Baumartenspektrum einnehmen.

Kennzeichnend für das Zittauer Gebirge sind die Sandstein-Felsformationen. Sie sind nach dem Naturschutzrecht streng geschützt und machen einen Teil der Attraktivität des Gebirges aus.

Kulturhistorisch bedeutsam sind u. a. die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche, der Berg Oybin und die Burgruine Karlsfried.

Neben der nachhaltigen Gewinnung des wertvollen Rohstoffes Holz erbringt der Stadtwald weitere wichtige Leistungen. Bezüglich der Umweltschutzfunktion können wir hier auf eine Vielzahl von Schutzgebieten in verschiedenen Schutzgebieten verweisen. So wird der Stadtwald geprägt von mehreren Natura-2000-Gebieten, 2 Naturschutzgebieten, Flächennaturdenkmalen und Landschaftsschutzgebieten. Immer mehr wird die Erholungsfunktion in Anspruch genommen. Familien verbringen hier ihren Urlaub, ebenso finden ambitionierte Sportler hier ihre Herausforderungen. Und das Zittauer Gebirge hat sich bei Wander- und Radsportverbänden als attraktiver Ort für große Wettkämpfe herumgesprochen. Grundlage all dessen ist das umfangreiche und kleinteilige Wegenetz im Stadtwald. Hohe Aufwendungen sind erforderlich, um dieses zu unterhalten und zu pflegen. Wesentlich für die Erholung sind auch die beliebten Bergbauden, z.B. auf dem Töpfer und dem Hochwald.

Titel: 
Förderung: Waldbaumaßnahmen in FFH-Gebieten
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Mit Unterstützung von Mitteln aus dem europäischen ELER-Programm werden im Stadtwald im Laufe des Jahres 2018 waldbauliche Maßnahmen in FFH-Gebieten durchgeführt.

Mit einem Umfang von ca. 0,5 Hektar werden im Königsholz (FFH-Gebiet Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz) sowie am nördlichen Buchberg, oberhalb des Robertfelsens und am Pferdeberg (FFH-Gebiet Hochlagen des Zittauer Gebirges) Bäume gepflanzt, die der Artenzusammensetzung der natürlichen Waldgesellschaften entsprechen (Buchen- und Eichenwaldgesellschaften). Die bisher auf diesen Flächen vorkommenden Bestände mussten infolge von Schadereignissen (Sturm, Borkenkäfer) genutzt werden.

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