Eigenbetrieb Forstwirtschaft

Absatz: 
Tannenvoranbau
Text: 

Der Forstbetrieb hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • forsttechnische Betriebsleitung und forstlicher Revierdienst für den Zittauer Stadtwald
  • Bewirtschaftung des Zittauer Stadtwaldes
  • forstliche Dienstleistungen für Dritte auf vertraglicher Grundlage
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Informationen
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Sperrung Stadtkreuz

Der Bereich des Stadtkreuzes (Standort Bini-Hütte) bei Lückendorf ist aktuell für einen Zeitraum von etwa 14 Tagen (5.-18.11.) für den Besucherverkehr nicht benutzbar. Mitarbeiter des städtischen Forstbetriebes führen derzeit Baumfällungen durch, die aufgrund des Borkenkäferbefalls notwendig geworden sind. Von Lückendorf aus erreicht man Olbersdorf und Eichgraben über den Oberen Geldsteinweg-Mittelweg bzw. Oberen Geldsteinweg – Schleiferbuchenweg.

Sperrung der Alten Leipaer Straße

Vom 15.10.18 beginnend wird die Alte Leipaer Straße zwischen dem Abzweig Hölleweg und dem Polterplatz für etwa 3 Wochen gesperrt. Die Sperrung ist erforderlich, weil im bezeichneten Abschnitt der Weg im Auftrag des Forstbetriebes instandgesetzt wird.

Der Ameisenberg bleibt erreichbar; ebenso der Pferdeberg (über Ameisenberg oder den Hausgrund). Der Jonsberg bleibt ebenso ungehindert zugängig vom Wanderparkplatz Stern aus oder über den Weißen Stein.

Es wird nachdrücklich darum gebeten, die vor Ort vorhandenen Absperreinrichtungen zu respektieren.

 

Verkehrsinformation des Forstbetriebes

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Waldpost
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Stadtwald Zittau
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Forstenstein
Forstenstein
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Der Stadtwald von Zittau umfasst eine Fläche von etwa 4.300 ha. Der Hauptbestandteil ist das Zittauer Gebirge; weitere Waldteile sind das Königsholz, das Wittgendorfer Holz, der Neuschönauer Busch, die Niedere Folge sowie der südliche Teil des Neißetals.

Entsprechend seiner räumlichen Ausdehnung und der betroffenen Naturräume ist der Stadtwald sehr stark differenziert. Der niedrigste Punkt liegt im Neißetal auf 210 m üNN; der höchste Punkt ist die Lausche mit 793 m üNN. Der Stadtwald wird vom Nadelholz dominiert: 57 % Fichte, 15 % Kiefer, 12 % Lärche gegenüber 8 % Eiche und Buche und 8 % Birke und anderes Weichlaubholz. Der Beginn der nachhaltigen Bewirtschaftung liegt mehr als 175 Jahre zurück; er wird an der ersten Forsteinrichtung durch Heinrich Cotta 1838 festgemacht.

Seit etwa dem Jahr 2000 wird angesichts der Klimaprognosen der Waldumbau aktiv und planmäßig betrieben. Die Buche, der Bergahorn und die Stieleiche sind auf dem Vormarsch; ebenso wird die Weißtanne in Zukunft wieder ihren natürlichen Anteil am Baumartenspektrum einnehmen.

Kennzeichnend für das Zittauer Gebirge sind die Sandstein-Felsformationen. Sie sind nach dem Naturschutzrecht streng geschützt und machen einen Teil der Attraktivität des Gebirges aus.

Kulturhistorisch bedeutsam sind u. a. die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche, der Berg Oybin und die Burgruine Karlsfried.

Neben der nachhaltigen Gewinnung des wertvollen Rohstoffes Holz erbringt der Stadtwald weitere wichtige Leistungen. Bezüglich der Umweltschutzfunktion können wir hier auf eine Vielzahl von Schutzgebieten in verschiedenen Schutzgebieten verweisen. So wird der Stadtwald geprägt von mehreren Natura-2000-Gebieten, 2 Naturschutzgebieten, Flächennaturdenkmalen und Landschaftsschutzgebieten. Immer mehr wird die Erholungsfunktion in Anspruch genommen. Familien verbringen hier ihren Urlaub, ebenso finden ambitionierte Sportler hier ihre Herausforderungen. Und das Zittauer Gebirge hat sich bei Wander- und Radsportverbänden als attraktiver Ort für große Wettkämpfe herumgesprochen. Grundlage all dessen ist das umfangreiche und kleinteilige Wegenetz im Stadtwald. Hohe Aufwendungen sind erforderlich, um dieses zu unterhalten und zu pflegen. Wesentlich für die Erholung sind auch die beliebten Bergbauden, z.B. auf dem Töpfer und dem Hochwald.

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Förderung: Waldbaumaßnahmen in FFH-Gebieten
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Mit Unterstützung von Mitteln aus dem europäischen ELER-Programm werden im Stadtwald im Laufe des Jahres 2018 waldbauliche Maßnahmen in FFH-Gebieten durchgeführt.

Mit einem Umfang von ca. 0,5 Hektar werden im Königsholz (FFH-Gebiet Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz) sowie am nördlichen Buchberg, oberhalb des Robertfelsens und am Pferdeberg (FFH-Gebiet Hochlagen des Zittauer Gebirges) Bäume gepflanzt, die der Artenzusammensetzung der natürlichen Waldgesellschaften entsprechen (Buchen- und Eichenwaldgesellschaften). Die bisher auf diesen Flächen vorkommenden Bestände mussten infolge von Schadereignissen (Sturm, Borkenkäfer) genutzt werden.

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Förderung: Waldumbau
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Aus dem EPLR wird über die Richtlinie Wald und Forstwirtschaft 2014 der Waldumbau im Zittauer Stadtwald im Umfang von ca. 3 ha gefördert.

Die betreffenden Flächen befinden sich am Strümpfeweg (bei Jonsdorf), der Lückendorfer Straße, in der Niederen Folge (südlich Trixi-Bad), an den Schlegler Teichen und im Wittgendorfer Holz.

Die bisherigen Bestände sind dem Sturm oder dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen (Fichte) bzw. sie sind infolge pilzlicher Erkrankungen abgestorben (Murraykiefer).

Auf diesen Flächen werden Baumarten gepflanzt, die heimisch sind und auf dien jeweiligen Standort passen (Eiche, Erle, Ulme, Linde, Ahorn).

Titel: 
Förderung: Waldumwandlung in Natura-2000-Gebieten
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Der städtische Forstbetrieb realisiert im Jahr 2018 die Umwandlung nicht standortgerechter Vorbestände in Bestockungen, die den natürlichen Waldgesellschaften entsprechen.

Diese Maßnahmen finden auf 2 Flächen mit insgesamt 0,9 ha Umfang statt. Die Finanzierung wird zu 75 % aus Mitteln des Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (EPLR) unterstützt.

Es handelt sich konkret um eine Fläche am Laubhübelweg (Kroatzbeerwinkel, Jonsdorf); dort wird unter die absterbende Murraykiefer die Rotbuche gepflanzt.

Die zweite Fläche befindet sich kurz oberhalb der Kirche in Lückendorf. Dort musste im Vorjahr der Fichtenbestand infolge Borkenkäferbefall vollständig abgeräumt werden. Um der Lage im Ort und der Exposition gerecht zu werden, wird der neue Waldbestand aus Traubeneiche, Wildobst und heimischen Sträuchern bestehen.

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Förderung: Sanierung zweier Stillgewässer im Königsholz
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Im ältesten Teil des Zittauer Stadtwaldes, dem Königsholz, werden beginnend ab dem Herbst 2017 zwei Stillgewässer saniert.
Die Teiche liegen im nördlichen Teil des Königsholzes, im Nebenschluss zum Triebenbach.

Wesentliche Leistungen zur Wiedererlangung der Funktionalität der Gewässer werden die Entschlammung, die Abdichtung der Dämme sowie die Neuprofilierung der Böschungen und die Anlage von Flachwasserbereichen sein.

Die Teiche befinden sich im FFH-Gebiet „Pließnitzgebiet“. Sie sind Biotope im Sinne der §§ 21 und 22 SächsNatschG und stellen ein wichtiges Nahrungshabitat für streng geschützte Arten dar (Fischotter, Schwarzstorch, Uhu).

Das Vorhaben wird über die Förderrichtlinie Natürliches Erbe (RL NE/2014) aus dem ELER gefördert.

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