Bogatynia

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Polen - Städtepartnerschaft seit 1972
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Die heutige Bergbaustadt Bogatynia entstand um 1260 als Lausitzer Dorf. Die zahlreichen bis heute erhaltenen Umgebindehäuser sind gemeinsames und verbindendes Element des Dreiländerecks. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das damalige Reichenau ein industrialisiertes Dorf, dessen Bewohner vor allem von der Weberei lebten. Seit 1945 ist der Ort eine polnische Stadt, die im Jahr 1947 ihren heutigen Namen erhielt.

Die Stadtlandschaft prägen Denkmäler Oberlausitzer Geschichte und Kultur, sowie zwei historische Kirchen. Die Peter- und Pauluskirche aus dem 12. Jahrhundert und die Kirche der Jungfräulichen Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria, welche 1868 von Zisterzienserinnen als Klosterkirche gebaut wurde.

Die wichtigste Rolle für die Entwicklung des Ortes spielte die Entdeckung der Braunkohle. Nachdem zunächst deren Gewinnung im Tiefbau erfolgte, eröffnete im Jahre 1904 der erste Braunkohlentagebau. Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das erste Kraftwerk gegründet.

Die Zusammenarbeit der Stadt Zittau mit Bogatynia erfolgt seit 2001 im Rahmen des Städteverbundes Kleines Dreieck. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird intensiv beraten, es werden Bürgerfeste und Veranstaltungen durchgeführt und vor allem die Vereine sind mittlerweile gut verknüpft. Die Kinder und Jugendlichen engagieren sich im Kinder- und Jugendparlament Neiße, wo sie zusammen mit ihren deutschen und tschechischen Freunden viele interessante Projekte, Reisen und Workshops erleben.

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