Sonderausstellungen

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Titel: 
ZUGEWINN. Neue Schätze in den Städtischen Museen Zittau (12.3. - 28.5.2017)
Adolph Thomas, Südliche Küstenlandschaft, um 1872
Text: 

Welche und wie viele historische Zeitzeugnisse sind in den letzten fünf Jahren in die Sammlung der Städtischen Museen Zittau gelangt? Was sind das für Dinge? Warum sind sie angekauft oder als Schenkung angenommen worden?

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die breite Skala der neuen Museumsobjekte. Bei der Entscheidung, sie in die Sammlung einzureihen, waren die Museumsleute der Überzeugung, dass ihre Aussagekraft für Geschichte, Kunst oder Kultur von Bedeutung ist und dies auch in der Zukunft sein wird.

Diese Ausstellung schöpft aus dem sonst meist verborgenen, weil im Magazin aufbewahrten Bestand. Die Präsentation der neuen Schätze der Städtischen Museen bietet zugleich die Gelegenheit, die Aufgabenfelder, Arbeitsbereiche und Geheimnisse der Museumsarbeit zu erklären.

Von den gezeigten Neuzugängen werden im Anschluss nur wenige dauerhaft ausgestellt werden. Alle anderen kehren an ihren Platz im Magazin zurück. Sie werden in einer zukünftigen Ausstellung einen ganz bestimmten Sachverhalt erklären und auf diese Weise im Mittelpunkt stehen. Vielleicht geht das eine oder andere Objekt auch bald auf die Reise und ist Teil der Ausstellung in einem anderen Museum. Die Städtischen Museen Zittau sind mit ihrem interessanten Sammlungsbestand seit langer Zeit ein begehrter Leihgeber im In- und Ausland.

Oft werden unsere historischen Zeitzeugnisse, ob Dokument oder dreidimensionaler Gegenstand, zum wichtigen Beleg in verschiedensten Publikationen. Dann machen sie Geschichte bildhaft und nacherlebbar.

Titel: 
Vorschau
Epitaph für Johann Contzer und Familie, 1627
Epitaph für Johann Contzer und Familie, 1627
Text: 

Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz (30.7.17 - 7.1.2018)

Die große Ausstellung bildet den Schluss- und Höhepunkt der Lutherdekade in der Oberlausitz. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Epitaphien der Renaissance und des Barock aus Zittauer Kirchen, die in der nun restaurierten Zittauer Franziskanerklosterkirche gezeigt werden - neben den weltberühmten Fastentüchern ein weiterer Höhepunkt für Zittau und die Region. Die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz ist ebenso spannend wie ungewöhnlich: So konnten neben den evangelischen Städten katholische Klöster wie Marienthal weiter existieren.
 

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Titel: 
2017
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Ohne Spielzeug wird keiner groß - Historische Spielsachen aus einer Zeit vor Pokémon GO (27.11.2016 - 26.02.2017)

Pünktlich zum 1. Advent 2016 öffnete das alte Franziskanerkloster seine Türen für die neue Sonderausstellung. Gezeigt wird eine Vielfalt an Spielsachen des letzten Jahrhunderts.
Weil Spielzeug Kinder und Nostalgiker gleichermaßen in seinen Bann ziehen kann, bieten die Exponate, in Verbindung mit dem museumspädagogischen Programm, für Groß und Klein eine Zeitreise in frühere Kinderwelten und gegenwärtige Abenteuer.

Seit Bestehen des Zittauer Stadtmuseums gelangte in seine Sammlung auch eine Anzahl Spielzeug. Eine der nachweisbar ältesten Erwerbungen ist das 1925 angekaufte Bilderbuch aus dem Jahr 1832. Das historische Spielzeug in der Sammlung des Museums ist zumeist der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuordnen. In den letzten Jahren kam eine ganze Reihe Spielzeug aus der Zeit der DDR hinzu. In seiner Struktur ist der Gesamtbereich sehr heterogen und gibt einen Einblick in die bunte Welt des Spielens über nahezu einhundert Jahre. In der Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf dem historischen Spielzeug das, um Neuzugänge auch jüngerer Zeit ergänzt, zu einem entdeckungsreichen Besuch einlädt. Bei einem Streifzug durch die Fantasiewelten der vergangenen zwei Jahrhunderte werden Sie spannende Veränderungen aber auch bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Spielsachen von heute entdecken können.

Titel: 
2016
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Grenzenloser Spätbarock. Philipp Leubner und die Kunst an der Lausitzer Neiße 1750 - 1800 (19.3 - 5.6.2016)

Das Grenzgebiet an der Lausitzer Neiße erlebte am Übergang vom Barock zum Klassizismus eine Blütezeit, in der viel gebaut wurde und künstlerisch bedeutsame Werke entstanden. Von Reichenberg aus war der Maler Philipp Leubner (1733–1803) auch in der Oberlausitz tätig, insbesondere für das Kloster St. Marienthal. Sein Werk kann nun erstmals erlebt werden – zusammen mit Malerei und Skulptur wichtiger Zeitgenossen wie Ignaz Platzer, Johann Eleazar Zeissig genannt Schenau und Franz Gareis.

 

Königreich Paradies - Christian Gottlieb Priber und die Sozialutopien der Gegenwart  (2.7. - 31.10.2016)

Der Zittauer Anwalt Christian Gottlieb Priber entfloh 1735 dem bürgerlichen Leben in der Oberlausitz nach Nordamerika. Dort schloss er sich den Cherokee-Indianern an und versuchte sein Konzept eines idealen Gemeinwesens umzusetzen. In einer Gemeinschaft ohne Eigentum, Rasse, Klasse und Geschlecht wollte ein Paradies auf Erden erreichen. Die Ausstellung präsentiert eine zeitgenössische Sicht auf die Geschichte und aktuelle Idealvorstellungen menschlichen Zusammenlebens in Kunstwerken aller Gattungen.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau nehmen sich dieser Thematik ebenfalls an und zeigen ein besonderes Stück während des Sommertheaters in dem Klosterhof des Kulturhistorischen Museums Franziskanerkloster.

 

Carl Gottlob Moráwek - Gärtner. Heimatforscher. Volksbildner (15.8. - 31.10.2016)

Carl Gottlob Moráwek (15.8.1816 - 1.1.1896) war einer der bedeutensten Zittauer Heimatforscher. Sein Werk „Zittavia" ist noch heute eines der wichtigsten Bücher zur Geschichte Zittaus. In der Ausstellung wird das Leben und Wirken des Mannes, dessen Familie väterlicherseits aus Böhmen stammte

 

Jorio Vivarelli - die amerikanische Periode (30.8. - 27.11.2016)

Der Bildhauer Jorio Vivarelli (1922 - 2008) aus Pistoia ist einer der bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts in der Toskana. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Dynamik und Eleganz aus. Vivarelli wirkte international, besonders auch in Amerika, wie seine Werke in Columbia und Philadelphia verdeutlichen.
Die Städtischen Museen zeigen anlässlich der seit 45 Jahren bestehenden Partnerschaft Zittau-Pistoia eine Ausstellung mit Werken Vivarellis aus dem Besitz der Stiftung Jorio Vivarelli (Pistoia).

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