Museum Dittelsdorf

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Dorfrundgang
Dorfrundgang
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Das Museum wendet sich sowohl an Einwohner des Ortes und der Umgebung als auch an regionales und überregionales Fachpublikum, dessen Interesse der Kunst, der Volksbauweise oder der Regionalgeschichte gilt. Dabei wird der Ort Dittelsdorf einem besonderen Besucherkreis bekannt gemacht.
Nachdem mehr als 15 Jahre lang ausschließlich Sonderausstellungen gezeigt wurden, ist im Haus seit 2014 eine ständige Ausstellung zu sehen: „Von der Wiege bis zur Bahre - Vom Leben auf dem Dorfe in früherer Zeit."

Aber auch das Haus selbst ist ein Ausstellungsexponat, ein typisches Oberlausitzer Umgebindehaus mit zahlreichen sehenswerten Details.Die vorhandene Sammlung historischen Hausrates und historischer Fenster wird in Einzelstücken themenbezogen zur Ausstellungsgestaltung genutzt.
Ausstellungen zur Ortsgeschichte werden entsprechend aktueller Jubiläen in die Museumsarbeit eingebunden (625 Jahre Dittelsdorf, 150 Jahre Kirche, 10 Jahre Museum).
Haus und Garten bilden eine Einheit. Im Vorgarten gedeihen ortstypische Stauden und Obstbäume. Eine Linde entwickelt sich allmählich zur Hauslinde.
Das Museum Dittelsdorf ist Ausgangspunkt für Rundgänge durch den Ort Dittelsdorf, der sich durch einen dicht bebauten Ortskern mit reichem Bestand an Volksbauweise auszeichnet. Dorfführungen erläutern Entstehung und Ausprägung der Umgebindebauweise.
Das Museumskonzept ist aus der Arbeit gewachsen. Erste Ideen wurden revidiert, Kontinuität in der inhaltlichen Arbeit ist entstanden. Das Museum Dittelsdorf hat sich etabliert.

Eintrittspreise:
Museumsbesuch 1,50 € pro Person (Kinder bis 14 Jahre frei)
Dorfführung inkl. Museumsbesuch 3,00 € pro Person (Kinder bis 14 Jahre frei)

Parkplätze sind am Haus.

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Titel: 
Dauerausstellung
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"Von der Wiege bis zur Bahre - Vom Leben auf dem Dorfe in früherer Zeit"

Seit dem 20. Jahr seines Bestehens geht das Museum Dittelsdorf neue Wege: Eine Dauerausstellung ist entstanden. Ihr Titel "Von der Wiege bis zur Bahre" greift ein altbekanntes Wort über den Lebenszyklus des Menschen auf. Exponate aus der Sammlung des Museums illustrieren eben jene Lebensstationen der Menschen im 19. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert.

Niemand von uns hat diese Zeit noch erlebt, und dennoch erscheinen viele Dinge noch recht nahe und ruhen in ähnlicher Form auf manchem Dachboden. Damals begann und endete das Leben eines Menschen oft im selben Haus, ja mitunter im selben Raum. In der Stube. Hier stand die Wiege, hier wurde gegessen, gearbeitet und gestorben. Kreisläufe aus Geburt und Taufe, Schule und Konfirmation, Liebe und Hochzeit, Arbeit und Ernährung, Alter und Ausgedinge, Tod und Ewigkeit.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über diese prägnante Lebensstationen der Menschen von damals. Gegenstände werden mit vergangenen Menschenleben in Verbindung gebracht. Sie geht auch der Frage nach, was von den Menschen geblieben ist. Ein Haus? Ein Schrank? Fotos? Was haben sie hinterlassen? Erinnerungen, die allmählich verblassen?

Das Museum hat außer zu den Veranstaltungen im Stubenkino keine festen Öffnungszeiten.
Für Gruppen besteht jedoch die Möglichkeit, einen individuellen Besuchstermin zu vereinbaren.
(Tel. 035843-22839 oder E-Mail: dittelsdorf@t-online.de)

Eintrittspreise:
Museumsbesuch 1,50 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)
Dorfführung incl. Museumsbesuch 3,00 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)

Titel: 
Stubenkino
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Stubenkino im Museum Dittelsdorf
Stubenkino im Museum
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Veranstaltungsreihe im Museum Dittelsdorf

Die große Stube im Dittelsdorfer Museum war dann doch zu klein, um den Ansturm der Interessierten auf die erste Ausgabe des Stubenkinos aufzunehmen. Und so gab es am 17. April 2016 eben gleich zwei Vorstellungen nacheinander. Mehr als 60 Besucher verfolgten schließlich die Filmsequenzen aus 50 Jahren Dittelsdorfer Festgeschichte.
Der Super-8-Stummfilm über die 600-Jahr-Feier aus dem Jahre 1969 verströmte durch den klassisch vor sich hin ratternden Projektor die Atmosphäre vergangener Jahrzehnte. Die Videoaufnahmen der 625-Jahr-Feier von 1994 besitzen zwar schon Bild und Ton, dennoch: heutige HD-Fernsehqualität ist etwas anders. Und so war das Stubenkino zugleich auch ein Ausflug in die Technikgeschichte. Und schließlich stellte sich die Frage, wie die Dokumentationen der in drei Jahren bevorstehenden 650-Jahr-Feier beschaffen sein werden?
Im Mittelpunkt des Kino-Nachmittags stand aber das Wiedererkennen der Mitmenschen und das Erinnern, das bei Kaffee und Kuchen im Anschluss der Vorstellung weiterging.

Auch wenn nicht immer bewegte Bilder zu sehen sein werden und der Kinobegriff im Wortsinne getroffen wird – das Format Stubenkino geht mit unterschiedlichen Angeboten weiter:

2017 erwarten Sie:

  • Die Zeppelinflüge im Zittauer Land (April)
  • Kaspertheater und Spielenachmittag (Juni)
  • Wein und Weinbau (September)
  • Die Dittelsdorfer Zachmann-Bücher (Oktober/November)

Genaue Daten und nähere Informationen finden Sie rechtzeitig an dieser Stelle. Lassen Sie sich also überraschen, was es im Dittelsdorfer Stubenkino zu sehen und zu hören gibt.

Titel: 
Dorfführungen
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Dittelsdorf – ein Umgebinde-Guckkasten

Dittelsdorf verlockt zum Hingucken: wohin man guckt, sind Umgebindehäuser zu sehen. Während eines anderthalbständigen Rundganges können Interessierte daher einiges über Entstehung, Entwicklung und Ausprägung der Umgebindebauweise erfahren. Das verwinkelte Dittelsdorf bietet Gelegenheit, vielfältige Baudetails "hautnah" zu erleben. Waren wirklich die Webstühle schuld am Entstehen der Umgebindebauweise? Oder waren es die fränkischen Siedler, die im 13. Jahrhundert die Oberlausitz besiedelten? Wie alt sind das älteste und das jüngste Umgebindehaus in Dittelsdorf? Wer lebte und arbeitete in den Häusern? Wann entstanden das erste Ziegeldach und wann verschwand das letzte Strohdach? Was heißt "Ständerbau" und "Rähmbau"? All das sind Fragen, denen bei der Dorfführung im Wortsinne nachgegangen wird.

In diesem Jahr bieten wir die Dorfführungen auf Anfrage für Gruppen ab 10 Personen an.
Rufen Sie einfach an (Tel. 035843-228 39) und vereinbaren Sie einen Termin.
Parkmöglichkeiten sind im Museumsgrundstück vorhanden.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3,00 € (Kinder bis 14 Jahre frei).

Titel: 
Museum Dittelsdorf - der Weg
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Es ist schon etwas Besonderes: In einer Zeit leerer Kulturkassen hat Dittelsdorf ein neues Museum eröffnet. Seit seiner Gründung im Jahre 1994 hat es sich allmählich und dank vieler positiver Umstände zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft der südöstlichen Oberlausitz entwickelt.

2014
Zum 20-jährigen Bestehen des Museums wird die Dauerausstellung "Von der Wiege bis zur Bahre" eröffnet.

2011
Am 25.8. geht über Dittelsdorf ein Wolkenbruch nieder. Die dadurch ausgelöste Flutwelle beschädigte insgesamt mehr als 30 Häuser in Dittelsdorf, darunter auch das Museum. Besonders die Blockstube wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, sodass die geplanten Veranstaltungen ausfallen müssen.

2009
Im 15. Jahr des Bestehens des Museum wird die Ausstellung „Von der Wiege bis zur Bahre“ mit Exponaten aus dem Fundus und dazugehörigen Geschichten gezeigt. Zum ersten Mal öffnet das Museum auch in den Sommermonaten.
Außerdem wurde der Verein durch einen Nutzungsvertrag mit der Stadt Zittau „Hauswächter“ für das leerstehende ehemalige „Hotel Rieger“ in Hirschfelde. Hier sind weiterhin einzelne Ausstellungen und thematische Veranstaltungen geplant. Damit soll ein Beitrag zur Belebung der Stadtmitte von Hirschfelde geleistet und das Haus vor dem Verfall bewahrt werden.

2008
Die 30. Ausstellung des Museums Dittelsdorf wird gezeigt: Siegfried Schreiber (1928-1988) Bildhauer und Maler; ein Gemeinschaftsprojekt mit den Museen in Bautzen und Görlitz.

2007
Der Verein übernimmt das von der Gemeinde angekaufte „Pinkerthäusel“ in Hirschfelde in Nutzung als Vereinshaus und Archiv des Geschichtskreises.
Die „Galerie im Umgebindehaus“ wird nach 10jähriger Arbeit abgeschlossen.

2006
Die Arbeitsgruppe Ortsgeschichte von Hirschfelde wird in den Verein integriert. Die Mitgliederzahl steigt auf 30.

2005
Der Verein übernimmt das Haus mietfrei von der Gemeinde in eigene Trägerschaft bei Gewährung eines festen Betriebskostenzuschusses. Der Verein trägt nun den Namen „Museum Dittelsdorf e.V.“ Neue Angebote bereichern die Museumsarbeit: Die Dorfführungen „Dittelsdorf – ein Umgebinde-Guckkasten“ werden erstmals angeboten; das Museum öffnet zum Tag des Offenen Umgebindehauses.
Der 10.000 Besucher wird begrüßt.

2004
Eine umfangreiche Sammlung historischen Alltagsgutes wird von einer Wittgendorfer Einwohnerin dem Museum Dittelsdorf durch Schenkung überlassen.

1999
Im fünften Jahr des Bestehens unseres Museums wird der 5.000. Besucher begrüßt.

1998
Der Verein entschließt sich, das Museum ausschließlich in eigener Arbeit zu betreiben, sich auf das Machbare zu beschränken und auf Arbeitsmarktprogramme (ABM) zu verzichten.

1997
Einführung des inhaltlichen Konzeptes mit Frühjahrs- und Herbstausstellung. Die „Galerie im Umgebindehaus“ wird begründet.

1996
Der Bauerngarten vor dem Haus entsteht, auch mit finanzieller Unterstützung des Staatlichen Amtes für ländliche Neuordnung Kamenz.

1995
Der Förderverein Museum Dittelsdorf gründet sich mit 7 Mitgliedern. Er organisiert seither die regelmäßige Ausstellungsarbeit und hat gegenwärtig 19 Mitglieder.

1994
Museumseröffnung anlässlich der 625-Jahr-Feier von Dittelsdorf mit einer Ausstellung zur Ortsgeschichte. Mehr als 1.000 Besucher kommen. Der Dittelsdorfer Denkmalpfad wird auf Initiative der Museumsgründer erarbeitet und beschildert.

1992
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt durch Vermittlung des Sächsischen Vereins für Volksbauweise e.V. 20.000,- DM für die Sicherung dieses Umgebindehauses in Aussicht.
Der Dittelsdorfer Gemeinderat beschließt mit diesem finanziellen Anreiz die Sanierung und Umnutzung des Objektes zu einem Heimatmuseum.
1992 bis 1994 erfolgt mit einem Gesamtaufwand von ca. 200.000,- DM (davon 50 % Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz; 25 % Förderung des Freistaates Sachsen und des Landkreises sowie 25 % Eigenanteil der Kommune) die behutsame, aber grundlegende Gebäudesanierung.

1991
Das repräsentative Umgebindehaus an der Hirschfelder Straße 31 wird durch Auszug der Mieter frei. Es soll aus Gemeindebesitz verkauft werden. Den Kaufinteressenten sind jedoch die Fenster zu klein, die Zimmer zu niedrig, die Substanz zu schlecht und der Garten zu groß; ein Käufer findet sich nicht.

1988
Eine kleine private Sammlung historischen Gebrauchsgutes entsteht. Ziel ist die Einrichtung einer Heimatstube. Ein geeignetes Objekt findet sich zunächst nicht. Die Sammlung wird schließlich umfangreicher; der Dachboden der Dittelsdorfer Kirche kann als Lagerraum mitgenutzt werden.

Titel: 
Museum Dittelsdorf e.V.
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Gründung: 1995

Mitglieder: 26

Vorsitzender: Wieland Menzel

Vorstand:  Wilfried Rammelt, Stellv. Vorsitzender, Ina Kaminsky, Schatzmeisterin

Vereinsregister: Nr. 369, AG Zittau

Hausanschrift: Museum Dittelsdorf, OT Dittelsdorf, Hirschfelder Straße 31, 02788 Zittau
                           Vereinshaus „Pinkert-Häusel“, OT Hirschfelde, Zittauer Straße 14, 02788 Zittau

Postanschrift: Museum Dittelsdorf e.V. c/o Wieland Menzel, OT Dittelsdorf, Neue Gasse 11, 02788 Zittau

Bankverbindung: IBAN DE60 8505 0100 3000 0116 32, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Mitgliedsbeitrag: 20 € p.P. und Jahr (ermäßigt 10 €)

Kontakt: Tel. 035843 228 39 (Wieland Menzel), E-Mail: dittelsdorf@t-online.de

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