Künstler der Zittauer Partnerstadt Pistoia präsentiert seine Werke in der Region

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Die Ausstellung „InsektenHomines oder die gebannte Angst“ fordert zur Auseinandersetzung mit eigenen Urängsten heraus

Der Künstler Paolo Tesi eröffnet am 05. Mai 2017 um 19:00 Uhr in Oybin mit einer Vernissage seine Ausstellung „InsektenHomines oder die gebannte Angst“. Der Künstler wurde in der Zittauer Partnerstadt Pistoia geboren und zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Grafikern und Malern Italiens. Vor dem Hintergrund der seit 1971 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Zittau und Pistoia konnte der Künstler für die Region begeistert und die Ausstellung initiiert werden.

Die Exponate der Ausstellung fordern Besucher/-innen zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst heraus, was bereits der programmatische Titel „InsektenHomines oder die gebannte Angst“ verrät. Der Kunsthistoriker und Kurator der Ausstellung, Thomas Becker, erläutert: „Insekten sind für Tesi in den letzten Jahren geradezu so etwas wie die Protagonisten seiner Kreativität geworden: Ungeheuer des Unbewussten, „Horror-Geschöpfe", urzeitliche Monster im Kleinformat, bizarr und stimulierend zugleich, gerade für seine impulsiv-expressive und von der Linie bestimmte Sprache. So erfindet er sie neu – meist im Großformat – um zu lesen, was er im Inneren empfindet. Der Entstehungsprozess von Tesis animalischen Wesen entzieht sich meist der Kontrolle, Metamorphosen aus Insekt(en) und Mensch(en) – InsektenHomines - werden zu einer ausdrucksstarken autonomen künstlerischen Welt, mit der der Maler menschliche Urängste, die wohl auch seine eigenen sind, in der Bildwerdung sichtbar macht.“

Die Ausstellung ist vom 05. Mai 2017 bis zum 31. Mai 2017 im Haus des Gastes Oybin (Hauptstraße 15) zu sehen.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
20. Apr 2017

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