Zittau2025: Die Jugend soll mitreden

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Vor dem Bürgerentscheid am 26. Mai werden in einem Juniorentscheid die unter 18-jährigen Zittauerinnen und Zittauer zur Kulturhauptstadtbewerbung befragt

Wenn am 26. Mai 2019 die wahlberechtigten Zittauerinnen und Zittauer in einem Bürgerentscheid darüber abstimmen, ob sich ihre Stadt stellvertretend für die Dreiländerregion Oberlausitz um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025" bewerben soll oder nicht, haben die unter 18-jährigen schon abgestimmt.

Vom 20. bis 24. Mai wird an allen Grund- und Oberschulen der Stadt und auch am Christian-Weise-Gymnasium ein Juniorentscheid durchgeführt. Die abzustimmende Frage wird genau gleich sein zu jener auf den amtlichen Stimmzetteln für die Erwachsenen.

Mit dem symbolischen Juniorentscheid soll den Kindern und Jugendlichen der Stadt und des Umlandes ein Zeichen der Anerkennung und Wahrnehmung entgegengebracht werden, denn als unser aller Zukunft ist ihre Stimme wertvoll und wichtiger denn je.

Im Vorfeld des Juniorentscheides haben die KollegInnen des Kulturhauptstadtbüros gemeinsam mit der Lehrerschaft zahlreiche Informationsrunden und Schülergespräche durchgeführt, um die jungen Menschen mit den Inhalten und Zielen einer Bewerbung vertraut zu machen. Die Jugendlichen sollen so befähigt werden, mitzudiskutieren bei einer Entscheidung, die auch und gerade ihre eigene Zukunft beeinflussen wird.

Zittau ist damit nicht nur die einzige Bewerberstadt, welche die Bürgerschaft über eine Teilnahme am Wettbewerb abstimmen lässt, sondern zudem auch die einzige, welche die junge Generation in die Abstimmung einbezieht.

Informationen laufend unter http://www.zittau2025.eu

Die Bekanntgabe des Ergebnisses der Juniorwahl wird für den 25. Mai avisiert.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
13. Mai 2019

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