Stadtrat beschließt Bebauungsplan für Industriegebiet Hirschfelde

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Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau hat in seiner letzten Sitzung den finalen Satzungsbeschluss für das Industriegebiet auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes und der Leuna-Werke zwischen der Bahnlinie und der Neiße in Hirschfelde gefasst.

Nach Genehmigung des Bebauungsplans durch das Landratsamt Görlitz ist der Weg für die weitere Entwicklung der im Gebiet ansässigen Unternehmen geebnet. Bisher waren Erweiterungen nur aufgrund eines Ausnahmetatbestandes des Baugesetzbuches zulässig. Das Potential war aber nahezu ausgeschöpft. Größter und bekanntester Nutzer des Geländes ist die Firma fit.

Der Planungsprozess dauerte aufgrund der Komplexität der zu bearbeitenden Themen wie Altlasten oder Hochwasserschutz seit Mai 2015 an und führte zur Verkleinerung der überplanten Fläche von ursprünglich 72 auf 22 Hektar. Flächen für Neuansiedlungen sind keine entstanden. „Um auch zukünftig als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu sein, ist die Entwicklung von neuen Industrieflächen dringend weiter geboten,“ beschreibt Gloria Heymann, Wirtschaftsförderin der Stadt Zittau, den fortbestehenden Handlungsbedarf.

Ersteller: 
Michael Scholze
Bereich: 
Pressesprecher
10. Apr 2019

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