Zittau begeht den Tag der Besinnung

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Zittau gedenkt der Opfer der Novemberpogrome von 1938 und erinnert an den Fall der Berliner Mauer 1989

Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 ist gleichzeitig Jahrestag des Falles der Berliner Mauer – eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Deutschen fällt auf den gleichen Tag wie einer der glücklichsten und hoffnungsvollsten Tage der Menschen unseres Landes. In Zittau wird der 9. November als „Tag der Besinnung zur Demokratie und zur Friedfertigkeit" begangen. Zunächst besteht um 15 Uhr die Möglichkeit einer Führung über den Jüdischen Friedhof unserer Stadt. Nach der traditionellen ökumenischen Andacht in der Marienkirche legt Oberbürgermeister Thomas Zenker am ehemaligen Standort der Zittauer Synagoge in der Lessingstraße einen Kranz nieder. Im Anschluss spricht gemäß der Tradition dieses besonderen Tages in Zittau ein Mitglied des Stadtrates der Stadt Zittau ein Grußwort. In diesem Jahr kommt das Grußwort von Oberbürgermeister Thomas Zenker. Um 19:30 Uhr endet der Tag im Kronenkino mit der Vorführung des Filmes „Werk ohne Autor"

Ablaufplan:

15.00 Uhr Führung auf dem Jüdischen Friedhof (Dauer ca. 1h, männliche Besucher werden gebeten, Kopfbedeckung zu tragen)

18.00 Uhr Ökumenische Andacht in der Marienkirche (Ev.-luth./ev.-meth./röm.-kath. Kirchgemeinden)

18.30 Uhr Gedenken an der Gedenktafel, Rede mit Kranzniederlegung - Lessingstraße (Stadtrat/Stadtverwaltung)

19.30 Uhr Kronenkino: Filmvorführung „Werk ohne Autor"

Weitere Informationen

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
08. Nov 2018

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