Eigenbetrieb Forstwirtschaft

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Tannenvoranbau
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Der Forstbetrieb hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • forsttechnische Betriebsleitung und forstlicher Revierdienst für den Zittauer Stadtwald
  • Bewirtschaftung des Zittauer Stadtwaldes
  • forstliche Dienstleistungen für Dritte auf vertraglicher Grundlage
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Informationen
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Beendigung der Waldsperrung vom 11.03.2019

Die für den Stadtwald Zittau verfügte Waldsperrung wird mit Ablauf des 22.03.19 wieder aufgehoben. Es können noch nicht alle Wege wieder ungehindert begangen werden. Von Seiten der Waldbesucher ist eine entsprechende Aufmerksamkeit gefordert. Es wird ausdrücklich auf die Regelung des Sächs. Waldgesetzes (§ 11 Abs. 2) hingewiesen, dass das Betretungsrecht an die persönliche Verantwortlichkeit gekoppelt ist.

gez. Bültemeier, Leiterin Forstbetrieb

 

Bauarbeiten im Bereich der Teufelsmühle

Oberhalb der Teufelsmühle haben Bauarbeiten begonnen, die der Erneuerung der Trinkwasserleitung in diesem Abschnitt dienen und die anschließende Sanierungsarbeiten vorbereiten.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 28.06.19 andauern.
Aus diesem Grund ist es gegenwärtig nicht mehr möglich, über den Goldbachweg und über den Biersteig die Teufelsmühle (und im weiteren Verlauf die Ortslage Oybin) fußläufig zu erreichen.
Offen bleiben wird über die gesamte Bauzeit die Verbindung Oberer Flügel–Teufelsmühle–Oybin bzw. umgekehrt.

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Waldpost
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Stadtwald Zittau
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Forstenstein
Forstenstein
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Der Stadtwald von Zittau umfasst eine Fläche von etwa 4.300 ha. Der Hauptbestandteil ist das Zittauer Gebirge; weitere Waldteile sind das Königsholz, das Wittgendorfer Holz, der Neuschönauer Busch, die Niedere Folge sowie der südliche Teil des Neißetals.

Entsprechend seiner räumlichen Ausdehnung und der betroffenen Naturräume ist der Stadtwald sehr stark differenziert. Der niedrigste Punkt liegt im Neißetal auf 210 m üNN; der höchste Punkt ist die Lausche mit 793 m üNN. Der Stadtwald wird vom Nadelholz dominiert: 57 % Fichte, 15 % Kiefer, 12 % Lärche gegenüber 8 % Eiche und Buche und 8 % Birke und anderes Weichlaubholz. Der Beginn der nachhaltigen Bewirtschaftung liegt mehr als 175 Jahre zurück; er wird an der ersten Forsteinrichtung durch Heinrich Cotta 1838 festgemacht.

Seit etwa dem Jahr 2000 wird angesichts der Klimaprognosen der Waldumbau aktiv und planmäßig betrieben. Die Buche, der Bergahorn und die Stieleiche sind auf dem Vormarsch; ebenso wird die Weißtanne in Zukunft wieder ihren natürlichen Anteil am Baumartenspektrum einnehmen.

Kennzeichnend für das Zittauer Gebirge sind die Sandstein-Felsformationen. Sie sind nach dem Naturschutzrecht streng geschützt und machen einen Teil der Attraktivität des Gebirges aus.

Kulturhistorisch bedeutsam sind u. a. die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche, der Berg Oybin und die Burgruine Karlsfried.

Neben der nachhaltigen Gewinnung des wertvollen Rohstoffes Holz erbringt der Stadtwald weitere wichtige Leistungen. Bezüglich der Umweltschutzfunktion können wir hier auf eine Vielzahl von Schutzgebieten in verschiedenen Schutzgebieten verweisen. So wird der Stadtwald geprägt von mehreren Natura-2000-Gebieten, 2 Naturschutzgebieten, Flächennaturdenkmalen und Landschaftsschutzgebieten. Immer mehr wird die Erholungsfunktion in Anspruch genommen. Familien verbringen hier ihren Urlaub, ebenso finden ambitionierte Sportler hier ihre Herausforderungen. Und das Zittauer Gebirge hat sich bei Wander- und Radsportverbänden als attraktiver Ort für große Wettkämpfe herumgesprochen. Grundlage all dessen ist das umfangreiche und kleinteilige Wegenetz im Stadtwald. Hohe Aufwendungen sind erforderlich, um dieses zu unterhalten und zu pflegen. Wesentlich für die Erholung sind auch die beliebten Bergbauden, z.B. auf dem Töpfer und dem Hochwald.

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Förderung: Verjüngung natürlicher Waldgesellschaften in Schutzgebieten
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Der Forstbetrieb der Stadt Zittau wird im Laufe des Jahres 2019 mit Hilfe von europäischen Fördergeldern im FFH-Gebiet „Hochlagen des Zittauer Gebirges“ im Umfang von ca. 1,8 ha damit befasst sein, die natürlichen Waldgesellschaften wieder zu begründen, zu schützen und zu pflegen.

Die 4 Einzelflächen liegen im Revier Jonsdorf, im weiteren Umfeld des Wanderparkplatzes Stern.

Nach planmäßigen Erntemaßnahmen in alten Fichtenbeständen wird unter Schirm die Weißtanne angebaut. Die natürliche Waldgesellschaft sind Hainsimsen-Buchenwälder; die Weißtanne gehört als Mischbaumart dort mit hinein. Da die Weißtannen zunächst sehr langsam wachsen und stark verbißgefährdet sind, müssen die Flächen mit einem Wildschutzzaun versehen werden.

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Förderung: Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten
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Der Forstbetrieb der Stadt Zittau wird im Jahr 2019 mit Unterstützung von Europäischen Fördermitteln den Waldumbau auf insgesamt 2,3 ha im Zittauer Gebirge voranbringen.

Es handelt sich dabei um 3 Flächen, die am Mittelweg und am Armesünderweg liegen.

Zuvor sind planmäßige Erntemaßnahmen im Fichtenaltholz durchgeführt worden und ein mittelalter, sich auflösender Bestand aus Murraykiefer wurde geräumt.

Es werden im Frühjahr standortgerechte Baumarten (Stieleiche und Weißtanne) gepflanzt. Neben der Pflanzung umfasst die Maßnahme noch die Kulturpflege und den Bau der Wildschutzzäune.

 

Titel: 
Förderung: Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten
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Der Forstbetrieb der Stadt Zittau wird im Jahr 2019 mit Unterstützung von Europäischen Fördermitteln den Waldumbau auf insgesamt 2,3 ha im Zittauer Gebirge voranbringen.

Es handelt sich dabei um 3 Flächen, die am Mittelweg und am Armesünderweg liegen.

Zuvor sind planmäßige Erntemaßnahmen im Fichtenaltholz durchgeführt worden und ein mittelalter, sich auflösender Bestand aus Murraykiefer ist geräumt worden.

Die Maßnahmen umfassen die Pflanzung von Bergahorn, Buche und Stieleiche, die Kulturpflege der Flächen sowie den notwendigen Wildschutz.

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Förderung: Waldbaumaßnahmen in FFH-Gebieten
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Mit Unterstützung von Mitteln aus dem europäischen ELER-Programm werden im Stadtwald im Laufe des Jahres 2018 waldbauliche Maßnahmen in FFH-Gebieten durchgeführt.

Mit einem Umfang von ca. 0,5 Hektar werden im Königsholz (FFH-Gebiet Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz) sowie am nördlichen Buchberg, oberhalb des Robertfelsens und am Pferdeberg (FFH-Gebiet Hochlagen des Zittauer Gebirges) Bäume gepflanzt, die der Artenzusammensetzung der natürlichen Waldgesellschaften entsprechen (Buchen- und Eichenwaldgesellschaften). Die bisher auf diesen Flächen vorkommenden Bestände mussten infolge von Schadereignissen (Sturm, Borkenkäfer) genutzt werden.

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