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Zwiebelchen - das Maskottchen der Stadt Zittau

Was hat Zittau und die Region reich und bekannt gemacht?

Zittau die Gartenstadt & „Die Zwiebel“

das Zwiebelchen zur LandesgartenschauProfitierend von den hervorragenden schweren Böden entwickelte sich in und um Zittau schon im 19. Jahrhundert der Gemüseanbau zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig.

Begünstigt wurde dies außerdem durch die klimatisch vorteilhafte Kessellage im Vorland des Zittauer Gebirges, was Zittau gegenüber dem gesamten Oberlausitzer Umland einen nicht zu bezahlenden Vorteil verschaffte.

In den dreißiger Jahren wurde eine neue Zwiebelsorte durch einen aus Zittau stammenden Züchter auf den Namen „Zittauer Gelbe“ getauft. Diese wurde dann auch durch die Zittauer Gärtner angebaut, obwohl die Böden hier für den Zwiebelanbau „zu gut“ sind! Diese Zwiebelsorte gibt es heute noch als Samen und wird auch angebaut.

Eine Hommage als Gartenstadt erfuhr Zittau im Jahre 1999, als der Zuschlag für die 2. „Sächsische Landesgartenschau“ an Zittau und Olbersdorf ging.

Aus einem Maskottchen-Wettbewerb für die Landesgartenschau ging „Das Zwiebelchen“ als überlegener Sieger hervor und zierte fortan alle Erzeugnisse dieser Gartenschau.

das Zwiebelchen zum 10. 'Tag der Sachsen'Die große Identifizierung der Zittauer mit ihrer Zwiebel veranlasste die Organisation des 10. „Tag der Sachsen“ 2001 in Zittau, „Das Zwiebelchen“ auch für das größte Volksfest im Freistaat die „Schirmherrschaft“ übernehmen zu lassen. So besorgte sich „Das Zwiebelchen“ ein historisches Kostüm und wacht seitdem mit einem Augenzwinkern über das Geschehen in Zittau.

Es wurde somit zum offiziellen Maskottchen der Stadt Zittau erklärt.

das Zwiebelchen im Einsatz