Im Zittauer Stadtgebiet gehen die Pegelstände von Mandau und Neiße sowie an den Vorflutern zurück. An der Neiße galt am heutigen Vormittag (06:15 Uhr) Alarmstufe 4 (400 m³/s), an der Mandau nur noch Stufe 2.
Die am gestrigen Tag evakuierten Wohngebäude in Zittau-Ost wurden
durch Baufachleute begutachtet. Die Wohnungen konnten für die Bewohner
wieder freigegeben werden. Allerdings sollen die Keller noch einige Zeit
unter Wasser gehalten werden, um Schäden zu verhindern.
Die Lage in Drausendorf und Hirschfelde wird durch Baufachleute derzeit
noch geprüft, da der Pegel der Neiße nur langsam sinkt.
Die öffentlichen Toiletten sind bis Mittwoch kostenfrei nutzbar.
Die Einsatzkräfte der Zittauer Stadtwerke sind ständig draußen und kontrollieren die Stromversorgungsanlagen. Die Stromversorgung kann erst wieder zugeschaltet werden, wenn jede Gefahrenquelle beseitigt ist. Gegen Mittag versuchen die Stadtwerke die Anlagen für die Fernwärmeversorgung wieder in Betrieb zu nehmen.
Die Gas- und Trinkwassernetze sind voll in Funktion, das Abwassersystem allerdings nicht. Daher werden alle Bewohner gebeten, möglichst wenig Abwasser zu produzieren.
Die Brücken über die Mandau im Stadtgebiet sind wieder befahrbar. Die grenzüberschreitenden Straßen bleiben weiterhin geschlossen. Ebenso muss die Äußere Oybiner Straße weiterhin gesperrt bleiben.
Ines Hirt
Pressesprecherin