10:30 Uhr Dreiländerpunkt auf tschechischer und polnischer Seite
11:30 Uhr Neißebrücke am Lusatiaweg auf deutscher und polnischer Seite
Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Schengenraumes werden an den Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland zur Republik Polen und zur Tschechischen Republik die stationären Grenzkontrollen zum 21. Dezember 2007 entfallen. Dies ist Anlass dafür, im Anschluss an die Grenzöffnungszeremonien an den deutsch-polnischen und polnisch–tschechischen Straßengrenzübergängen Zittau Friedensstraße–Porajow und Porajow–Hrádek nad Nisou zwischen den Städten des Städteverbundes „Kleines Dreieck“ Bogatynia, Hrádek n. N., Zittau zwei Brücken als kombinierte Geh- und Radwege einzuweihen.
Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus unserer Stadt, aus Bogatynia, Hrádek nad Nisou und der Region werden die Bürgermeister der Nachbarstädte die Brücke über den Ullersbach direkt am Dreiländerpunkt und die Neißebrücke am Lusatiaweg als kombinierten Geh- und Radwege öffnen.
In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag, um 0:00 Uhr, eröffnen die Bürgermeister der Städte Zittau, Bogatynia und Hrádek n.N. den polnisch–tschechischen Grenzübergang in Kopaczów–Oldřichov.
Auf Grund ihrer Lage im Dreiländereck der Euroregion „Neiße“ sieht sich Zittau als Bindeglied in einem Europa der offenen Grenzen. Daher hat sich die Stadt gemeinsam mit ihren polnischen und tschechischen Nachbarstädten Bogatynia und Hrádek nad Nisou im Jahr 2001 über die Ländergrenzen hinweg zum Städteverbund „Kleines Dreieck“ Bogatynia–Hrádek nad Nisou–Zittau zusammengeschlossen. Alle drei Städte sehen in ihrer freiwilligen Kooperation eine Chance, strukturellen Defiziten aufgrund ihrer grenznahen Lage sowie den Herausforderungen des Zusammenwachsens in der Europäischen Union durch intensiven Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit auf verschiedenen Interessengebieten, abgestimmte Planungen und gemeinsame Realisierung von Entwicklungsmaßnahmen zu begegnen und Entwicklungsprobleme gemeinsam zu meistern.
Ines Heptner
Pressesprecherin